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Lotsenkutter, Max Oertz 1909

Die Lotsenbrüderschaft Travemünde segelte in der Hauptsache dänische Lotsenkutter. Diese waren sehr schwer und aufgrund ihrer Konstruktion schwer segelbar und schlecht zu händeln.

Max Oertz sollte da abhilfe schaffen, zeichnete und baute einen Kutter, wie er sich das vorstellte.

Es wurde ein 10m langer Spitzgatter mit  harmonischen Linien und stark beschnittenem Vorfuss, sodass auf einen hinderlichen Klüverbaum verzichtet werden konnte. Ebenso war damit die sonst übliche starke Luvgierigkeit nahezu ausgeschaltet.

Die Skepsis bei den alten Lotsen war groß, weil der Kutter im Gegensatz zu den dänischen doch sehr zierlich wirkte. Doch nach einer 3monatigen Einweisung wollte kein Lotse mehr mit den alten Kuttern segeln, so überlegen war die Oertz´Konstruktion.

Bei Starkwind bewährte er sich hervorragend!

Die Segelfläche ist mit ca.44m² recht reichlich, über die Verdrängung finden sich keine Angaben, hier im 3D liegt sie bei knapp 7to.

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